Wissen Gegen Minen Magazin https://wissen-gegen-minen.de Magazin Tue, 22 Dec 2015 14:27:07 +0000 en-US hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.6 «Designed by Kreuzfeld 4» https://wissen-gegen-minen.de/designed-by-kreuzfeld-4/ https://wissen-gegen-minen.de/designed-by-kreuzfeld-4/#comments Mon, 11 May 2015 18:03:17 +0000 https://wissen-gegen-minen.de/?p=66 Read more]]> «Designed by Kreuzfeld 4»

Aktuelle, sportliche, elegante aber vor allem selbstkreierte Mode, präsentierten rund 200 Schülerinnen des Schulzentrums Kreuzfeld 4 in zwei Durchgängen dem grossen Publikum im Design Center.

Musik, Scheinwerfer und Glamour gehören genauso zu einer Modeschau wie ein wenig Lampenfieber. Schliesslich präsentiert «Frau» nicht alle Tage selbst genähte Kleidungsstücke und Accessoires auf einem Laufsteg im Design Center. Zudem sitzen neben sämtlichen Klassenkollegen, die für diesen Anlass extra schulfrei erhalten, aufgeregte und stolze Eltern und Bekannte im Publikum. Da fällt das Lächeln noch schüchtern aus, einige Drehungen sind unsicher und ab und zu perlen Schweisströpfchen hinunter. In einer spontanen Aktion haben René Keusen und sein Team kurzfristig eine Klimaanlage installiert. Trotzdem sind die Temperaturen tropisch, als die traditionelle Modeschau von den 5.- und 6.-Klässlerinnen eröffnet wird. Passend zur Hitze zeigen sie flauschige Badetücher in kräftigen Farben.

Schülerinnen achten auf die Trends

«Gerade die neuen Techniken und Materialien machen unsere Arbeit spannend und interessant», betonen Maria Rüegg und Rahel Matter. Die beiden Lehrerinnen wirken häufig auch als Modeberaterinnen, wenn die Teenager ihre eigenen Ideen und Vorstellungen verwirklichen möchten. Teilweise werden auch Jeans, Schuhe und T-Shirts abgeändert und modisch aufgepeppt. Während sich die Sechstklässlerinnen auch mit Seidenmalen und Häkeln beschäftigten, nähten sie zudem verschiedene Modelle in attraktiven Schnitten. Gilets, Jacken mit Kapuzen, Känguru taschen und Kragen sowie Modeschmuck aus Draht und Perlen wurden im siebten Schuljahr erstellt. Bei den Oberstufenschülern fielen luftige Shirts mit asymmetrischem Ausschnitt, Trompetenärmeln und Schlaghosen auf. Eigenkreationen wie Hüfthosen und Jupes mit breitem Gürteln, assortiert mit eng anliegenden Tops, weisen auf die aktuellen Modetrends hin. Einige Schülerinnen haben sich sogar ihr Out-fit für die Konfirmation selbst genäht. Sehr beliebt ist «Textiles Gestalten» auch als Wahlfach der 7. bis 9. Klasse. Neben den modischen Kleidungsstücken, sind besonders die attraktiven «Freitagstaschen» aufgefallen.

Hübsche Ballerinas

Voller Vorfreude auf den Abschluss-ball, der dieses Jahr ebenfalls im Design Center stattfindet, geniessen die Schulabgängerinnen die Präsentation auf dem «Catwalk». Passend zu den Kleidern verfassten sie eigene Reime, welche von ihren männlichen Kollegen vorgetragen werden. Ihre raffiniert oder schlicht geschnittenen Abendkleider in fliessenden, schimmernden Stoffen ziehen bewundernde Blicke auf sich und bilden den glanzvollen Höhepunkt der Show.

Stolz Die Schülerinnen präsentieren ihre Werke auf dem «Catwalk».

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Schüler auf dem «Catwalk» https://wissen-gegen-minen.de/schuler-auf-dem-catwalk/ https://wissen-gegen-minen.de/schuler-auf-dem-catwalk/#comments Mon, 11 May 2015 18:01:24 +0000 https://wissen-gegen-minen.de/?p=62 Read more]]> Schüler auf dem «Catwalk»

Rund 200 Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Kreuzfeld 4 präsentierten in der Alten Mühle selbstkreierte Kleidungsstücke und Accessoires. Mit der Unterstützung und Beratung der Lehrerinnen Maria Rüegg und Monika Jufer wurden die neusten Modetrends nach den Wünschen und Vorstellungen der Teenager umgesetzt. Die neuen Materialien und Stoffe sind nicht immer einfach zu verarbeiten. Viele Schülerinnen haben mittlerweile auch entdeckt, dass alte Kleider «trendy» abgeändert werden können. In zwei Durchgängen und vor zahlreichem Publikum fiel es nicht allen Models leicht, auf dem Laufsteg zu gehen. Zu selbstgewählter Musik eröffneten Mädchen und Buben aus der 5. und 6. Klasse die schon traditionelle Modeschau. Die «Jungs» freuten sich sichtlich über ihre Sweatshirt-Pullis mit selber gestaltetem Logo und über die selbst genähten Taschen.

Das Angebot der Schule «Textiles Gestalten» nutzten viele junge Designerinnen und kreierten neben Kleidungsstücken auch praktische Accessoires. Nach einer Taschenparade der Oberstufe präsentieren die 7.- und 8.-Klässlerinnen Shirts und Hosen. Häufig sind die enganliegenden Stretch-Tops gerafft, asymmetrisch, schulter- oder bauchfrei.

Ein glanzvolles Finale

Die Neuntklässlerinnen durften Material und Modell selber wählen. Was dabei entstand, war sehenswert. Tragbare, junge und aktuelle Mode, teils sportlich, teils elegant. Mit traumhaften Abendkleidern in fliessenden Stoffen aus Satin oder Viskose setzten die Schulabgängerinnen Glanzpunkte in Rot, Blau oder Schwarz. Sicher werden die hübschen Ballerinasauch am Abschlussball im Hotel Bären einen glänzenden Auftritt haben. (bma)

Modeschau Abwechslungsreiche, topaktuelle Mode: Auch die lustigen, riesigen Hausschuhe wurden selber angefertigt.

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Mädchen tanzen im Starlicht https://wissen-gegen-minen.de/madchen-tanzen-im-starlicht/ https://wissen-gegen-minen.de/madchen-tanzen-im-starlicht/#comments Mon, 11 May 2015 17:59:12 +0000 https://wissen-gegen-minen.de/?p=59 Read more]]> tanzen_021

Jedes Mädchen ist ein Star – dieses Konzept war der rote Faden, der sich durch die Aufführung der Ballettschule Starlight im Kurtheater Baden zog.

Kleine Täubchen flattern über die Bühne. Szenenapplaus. Schneewittchen tanzt mit den sieben Zwergen. Szenenapplaus. Die 95 Tänzerinnen der Badener Ballettschule Starlight wurden während ihres zirka zweistündigen Auftritts tüchtig gefeiert. Besonders die kleinen Ballerinasernteten für ihre unbefangenen und teilweise ungeplanten Einlagen begeisterten Applaus aus den Zuschauerrängen. Dort sassen vorwiegend die Eltern der Mädchen und fieberten mit ihren Tanzkünstlerinnen mit.

Lächeln und Ernste Blicke

Die Geschichte des aufgeführten Märchenstücks stand denn bei dieser «Familienfeier» auch eher im Hintergrund. Sie stammt aus den Federn von Otto Frey, Leiter der Ballettschule, und von Christine Schneider, Ballettlehrerin.

Die beiden Ballettprofis wollten die grosse Showstunde ihrer Schützlinge möglichst kindergerecht gestalten, wie Frey betonte. Viel Bewegungsraum, eine einfache Geschichte, bunte Märchengestalten und Gruppentanz für die kleinen Mädchen ab vier Jahren. Die älteren Ballerinashatten hingegen die Gelegenheit, ihr tänzerisches Talent in Einzelauftritten zur Schau zu stellen. Einige Märchenfeen schwebten gar im anspruchsvollen Spitzentanz über die Bühne – wobei allerdings das sonst verbreitete Lächeln der Tänzerinnen etwas verloren ging.

Die liebevoll geschneiderten Kostüme der Clowns, Kammerzofen, Chäferli und Sternchen strahlten hingegen unablässig von der Bühne. Über 200 märchenhafte Gewänder hatte Christine Schneider im Vorfeld der Auftritte eigenhändig hergestellt.

Klassisches Ballett Ade

Schneider spielte auch auf der Bühne eine wichtige Funktion: Sie trat in diversen Rollen mit den Jüngsten der 95 Mädchen als «Ballettmami» auf und gab ihnen Halt im Rampenlicht. Nicht selten warfen die kleinen Märchenfiguren einen verstohlenen Blick auf die Ballettlehrerin, um ja nicht aus dem Takt zu geraten. Eine schwierige «Mission» für die Ballerinas, tanzte die Starlight-Gruppe doch zu über 85 Musikstücken – mal Klassik, mal Volksmusik, mal moderne Klänge. «Die Zeiten des klassischen Balletts sind vorbei», sagt Frey zum abwechslungsreichen Musik- und Tanzprogramm. Farbige und spannende Shows seien heute gefragt – wie die TV-Auftritte des berühmten («Bambi»-)«Starlight»-Ensembles, aus dem die heutige Ballettschule in Baden hervorgegangen ist.

Hofdamen entzücken ihre Königin mit einem Ringeltanz.

Hinweis: http://ch-de.voegele-shoes.com/3/lifestyle/sport/skechers

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Ballerinas mit behuften Fesseln https://wissen-gegen-minen.de/ballerinas-mit-behuften-fesseln/ https://wissen-gegen-minen.de/ballerinas-mit-behuften-fesseln/#comments Mon, 11 May 2015 17:38:33 +0000 https://wissen-gegen-minen.de/?p=56 Read more]]> maxresdefault

Zwei Dinge waren augenfällig an diesem ersten Wochenende der Lenzburger Pferdesporttage: Der Dressursport ist zur Domäne der Damen geworden, waren doch in den Starterlisten nur ganz vereinzelt die Namen männlicher Konkurrenten zu finden. Ausserdem scheinen die Liebhaber dieser schönen Sportart etwas dünn gesät, war man doch an allen drei Tagen meist unter sich, obwohl – und dies sei speziell betont – dem Publikum spannender, aber naturgemäss weniger spektakulärer Sport offeriert wurde.

ohne neid auf konkurrenz

Sie sind ein eigenes Völklein, diese Dressurreiter. Konzentriert im Parcours, immer bereit, ihr Bestes zu geben. Sie ärgern sich, wenn es nicht ganz nach Wunsch klappt, können sich aber auch neidlos über eine gute Darbietung der Konkurrentin freuen. Und feine Auftritte konnte man immer wieder beklatschen, bei denen die Harmonie zwischen Ross und Reiter bestach, bei denen auch dem Laien schnell klar wurde, dass ein derartiger Ritt nur dank intensivem Training und einer besonderen Beziehung zwischen Mensch und Tier möglich ist.

Wie verbreitet und darum offensichtlich beliebt das Dressurreiten ist, zeigte sich an den immerhin elf Durchgängen mit verhältnismässig stattlichen Teilnehmerzahlen. Höhepunkt der sportlichen Darbietungen war dann die kombinierte Equipenprüfung am Sonntagnachmittag, bei der es darum ging, nach einem von jeweils zwei Paaren in grösstmöglicher Harmonie gezeigten Dressurprogramm noch vier Sprünge zu absolvieren. Dabei zeigte sich immer wieder, dass es offensichtlich gar nicht so einfach ist, seinen Vierbeiner nach dem konzentrierten Agieren im Parcours nun auch noch zum Springen zu bewegen.

Hübsch war das Showprogramm vom Samstagabend, wobei die kleinsten Reiterinnen auf ihren Ponys speziellen Beifall erhielten. Für drei Mitglieder des Reitvereins Lenzburg ging es bei den «Six Barres» darum, vier jeweils um 10 Zentimeter höhere Hindernisse zu bewältigen, worauf acht Damen des Freiberger-Teams Aargau in einer ebenso schönen wie rassigen, fein aufeinander abgestimmten Quadrille brillierten.

ob ross oder motocross . . .

Nach einer Aerobicnummer des Nachwuchses bewiesen Vereinsmitglieder mit ihren Gleitschirmen, dass man auch in Reitermontur direkt vom Himmel «fallen» kann. Schliesslich wetteiferten die Geschwister Vroni und Ueli Senn auf einem Spring- und Geschicklichkeitsparcours in unterschiedlichen Hobbys, die Schwester per Ross, der Bruder auf der Motocross-Maschine. Das kommende Wochenende der Lenzburger Pferdesporttage steht im Zeichen des Springsportes. Bereits am Donnerstagabend trifft man sich zur Vereinsprüfung. Traditionsgemäss gehört der Freitag den Senioren. Am Samstag gibt es neben Reitsport ein Beachvolley-Turnier und am Sonntag ein Rahmenprogramm mit «donnernden Hufen».

Die Reiterinnen des Aargauer Freiberger-Teams zeigten im Rahmen des Showprogramms vom Samstagabend eine perfekt ausgeführte Quadrille.

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Niederlage trotz Fankhausers TrefferMirjam Kopp https://wissen-gegen-minen.de/niederlage-trotz-fankhausers-treffermirjam-kopp/ https://wissen-gegen-minen.de/niederlage-trotz-fankhausers-treffermirjam-kopp/#comments Mon, 11 May 2015 17:32:06 +0000 https://wissen-gegen-minen.de/?p=53 Read more]]> Niederlage trotz Fankhausers TrefferMirjam Kopp

Behaarte Männerbeine stecken in zartrosa, mit Laufmaschen durchzogenen und mit Grasflecken beschmutzten Nylonstrümpfen. Darüber tragen die «Prima Ballerinas» ein enges Turnkleidchen und ein Tutu. Sehr sexy sehen die Spieler damit nicht gerade aus, ein auffälliges Kostüm haben sie aber alleweil und das ist bei der grossen Konkurrenz gar nicht so einfach.

Prämiert wird am Plauschturnier des Handballvereins Herzogenbuchsee (HVH) nämlich auch das originellste Kostüm und die schrägste Mannschaftsdarbietung. Der Spass an der Sache steht ganz klar im Vordergrund. Und so gilt der Rolling-Stones-Song «I can’t get no satisfaction», der aus den Lautsprechern der Schulhausanlage dröhnt, bestimmt nicht für die 52 Teams, die sich im Handball, Fuss ball, Unihockey und Seilziehen messen. Die Zufriedenheit muss gross sein, denn bei der 12. Austragung des Plauschturniers kann sich der Handballverein gar über eine Rekordbeteiligung freuen. 217 Spiele werden insgesamt angepfiffen und 45-mal treten die Mannschaften im Seilziehen gegeneinander an.

Hippies in wallenden Gewändern spielen gegen Schneewittchen und die sieben Zwerge. Die «Woodblow-Family» ganz in Pink versucht gegen die Nonnen in Schwarz ein Tor zu erzielen, und mitten durch das Treiben fährt der Papst mit seiner Gefolgschaft. «Der Vatikan ohne Zölibat» nennt sich die Korbballmannschaft aus Herzogenbuchsee. Ihren Team-Ältesten haben sie zum Papst erkoren, die anderen geben sich mit der Rolle als Kardinäle oder Gardisten zufrieden. Sie sind bestimmt heisse Anwärter auf den Tenuepreis, doch «nachdem wir diesen jetzt zweimal hintereinander gewonnen haben, dürfte es dieses Jahr schwierig werden», sagt ein Korbball-Kardinal.

Einen Strich durch die Rechnung könnte ihnen das «Friedenspfeife»-Team machen. Mit ihren Pappkarton-Pferden und einem grossen Tippi-Zelt haben sie Transport- und Übernachtungsgelegenheiten auch gleich mit dabei. Neben ihrem stattlichen Indianerlager machen sich die anderen Zelte gar bescheiden aus. Auch ihre Mannschaftsgrösse dürfte nur schwer zu überbieten sein. «Wir brauchen einfach genügend Leute zum Auswechseln», so eine Rothaut. Besser spielen tun sie damit allerdings nicht. «Wir haben bis jetzt alles verloren. Wenigstens nicht zu null, das ist ja schon mal etwas.»

Während die meisten Mannschaften schon beim Bier sind, bereitet sich die erste Damenmannschaft des HVH auffallend seriös für das traditionelle Prominentenspiel gegen die Gemeindebehörde vor. Ihre Gegner nehmen es mit dem Aufwärmen weniger genau und posieren schon vor dem Spiel für das Erinnerungsfoto. Nachdem die Damen drei Penaltys in Folge verschossen haben, schiesst Gemeindepräsident Christoph Fankhauser die Behörden nach vier Minuten in Führung. Ein Konterangriff der Damen endet auf dem Rücken von Vizepräsident Walter Nüesch und ermöglicht es damit Gemeindeschreiber Rolf Habegger, die Führung weiter auszubauen.

Auch wenn die Grundtechnik bei einigen Behördenmitgliedern sicher noch vorhanden ist, müssen sie mit einem 2:6-Rückstand in die Pause gehen. In die zweite Halbzeit starten sie dann aber bedeutend besser. Doch auch das Damenteam des HVH lässt nichts mehr anbrennen und gewinnt das Spiel gegen die Behörden schliesslich mit 18 zu 14.

Jetzt gehen wir aber essen», heisst es von Spielern und Publikum nach dem Prominentenmatch gleichermassen. Auch wenn MusicStar Lotti die Stimme verloren hat und nicht wird auftreten können, die Mannschaften werden die Stimmung im Festzelt schon zum Kochen bringen. Beim Samariterposten macht man sich jedenfalls schon darauf gefasst, am Sonntag einige Kopfwehtabletten verteilen zu müssen. Denn es steht eine lange Party-Nacht bevor.

Hinweis: http://ch-de.voegele-shoes.com/3/damen/schuhe/high-heels

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Tanz über Grenzen hinweg https://wissen-gegen-minen.de/tanz-uber-grenzen-hinweg/ https://wissen-gegen-minen.de/tanz-uber-grenzen-hinweg/#comments Mon, 11 May 2015 17:28:44 +0000 https://wissen-gegen-minen.de/?p=50 Read more]]> Tanz über Grenzen hinweg

Zwei Wochen lang Tanz in seiner ganzen Vielfalt – das bringt «basel tanzt 05». Vom 15. bis zum 29. September tanzen acht Kompanien aus Asien, den USA und aus Europa auf drei verschiedenen Bühnen der Stadt.

Die berühmteste Primaballerina der Welt tanzt in der freien Szene, die bedeutendste Truppe aus Asien verbindet Tai Chi und Bach, und die grosse Dame des europäischen postmodernen Tanzes lädt mit asiatischen Tänzern ins Teehaus der Tiger. Das Festival «basel tanzt 05» präsentiert Tanz aus verschiedenen Kulturen und Traditionen und vor allem auch Künstlerinnen und Künstler, die seit Jahren an den Grenzen zwischen den Kulturen und Stilen tanzen. Auf dem Programm stehen die Namen von führenden Tänzerinnen und Truppen: Sylvie Guillem, seit vielen Jahren die unbestrittene Nummer 1 unter den klassischen Ballerinas; Lin Hwai-min und sein hervorragendes Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan; das traditionsverbundene Stuttgarter Ballett oder Nacho Duato mit dem feinen spanischen Kulturexport Compañía Nacional de Danza und viele mehr.

Vor zwei Jahren wurde für das von Heinz Spoerli gegründete Festival «basel tanzt» ein neues Konzept verwirklicht. Getanzt wurde im September 2003 nicht mehr nur wie die Jahre zuvor im Musical Theater, sondern auch auf kleineren Bühnen. So können auch jüngere, weniger bekannte Kompanien eingeladen werden und Produktionen, die sich besser für einen intimeren Rahmen eignen. Was sich vor zwei Jahren bewährt hat, wird fortgesetzt. Unter der Intendanz von Richard Wherlock findet «basel tanzt 05» wiederum auf verschiedenen Bühnen statt: Im Musical Theater, im Theater Basel und in der Kaserne.

Dazu werden dieses Jahr Workshops von Mitgliedern der eingeladenen Kompanien angeboten. Richard Wherlock ist es ein Anliegen, den Tanz als Kunstform aus dem Theater hinauszutragen zu einem jüngeren Publikum hin. Die Frauenkompanie Urban Bush Women aus den USA wird Workshops erteilen und Schulaufführungen bieten.

Filigrane Arbeit über Angst

Eine der auftretenden Kompanien ist die Truppe des Waadtländer Choreografen Philippe Saire. Er ist freier Tanzschaffender der ersten Stunde und heute noch die wichtigste Stimme in der freien Schweizer Szene. Mit seiner Kompanie hat er Körperverständnisse und Hörgewohnheiten erforscht, Humor, aber auch Gewaltdarstellungen. Für «basel tanzt 05» forscht er weiter. Sein neues Stück befasst sich mit dem Körper als Träger von Botschaften und von Geschichten, eine filigrane Arbeit über die Angst. Es wird choreografiert für und mit sechs Tänzerinnen und Tänzern zu einer Auftragskomposition von Christophe Bollondi, mit einem Lichtkonzept von Laurent Junod und Kostümen von Isa Boucharlat. Zu sehen in der Kaserne Basel, am Freitag und Samstag, 23./24. September.

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«Meine Prada- Ballerinas» https://wissen-gegen-minen.de/meine-prada-ballerinas/ https://wissen-gegen-minen.de/meine-prada-ballerinas/#comments Mon, 11 May 2015 17:26:01 +0000 https://wissen-gegen-minen.de/?p=47 Read more]]> «Meine Prada- Ballerinas»

«Mein bester Kauf seit langem sind meine Prada- Ballerinas. Ich kaufte sie etwa vor einem Jahr in NYC und anfangs mochten sie mir gar nicht recht gefallen, weil sie so steif am Fuss waren. Seit sie richtig eingelaufen sind, trage ich sie wenn immer möglich. Das hat zur Folge, dass ich sie schon zweimal zum Schuhmacher bringen musste, um die Sohle zu erneuern. Ich hoffe, dass sie noch lange halten. Da ich beruflich oft hohe Schuhe tragen muss, sind diese flachen, goldig bestickten Schuhe eine wahre Erholung für mich. Ich ziehe sie auch deshalb zum Beispiel Turnschuhen vor, weil der Gang darin viel eleganter ist. Mir ist eine richtige Haltung sehr wichtig, denn ich bin überzeugt, dass eine gute Haltung auf andere Menschen Eindruck macht.»

aktuellEin Brite ist Puccis neuer Designer

Das Gerücht kursierte schon kurz nach Bekanntgabe von Christian Lacroix’ Abgang bei Emilio Pucci – und wurde nun bestätigt: Fashion-Darling Matthew Williamson ist der neue Kreativ-Chef beim florentinischen Edel-Label. «Ich habe Emilio Pucci schon seit ich denken kann bewundert und fühle mich extrem geehrt», liess sich der Designer zitieren. Williamsons eigene Firma, die im Jahr 7 Million Dollar Umsatz macht und 25 Mitarbeiter beschäftigt, wird jedoch weiterlaufen. Nun muss der Modemacher die geplante Eröffnung seines New Yorker Flagship-Stores verschieben. «Pucci wird jetzt meine volle Aufmerksamkeit erfordern.» (mz)

Männer-Handbuch Gegen Kommunikationsdefizite

Ob John Wayne oder Sylvester Stallone: Der Mann identifiziert sich gern mit Superhelden, die kaum mehr Text haben als Buster Keaton. Fatal, denn Sprachlosigkeit steht hierzulande auf der Liste der Scheidungsgründe weit vorne. Denn ein Mann «verbraucht» statistisch gesehen nur halb so viele Wörter wie eine Frau – höchstens 12 000 täglich. Dazu kommt, dass diese auch nicht unbedingt von der Frau verstanden werden. Die Autorinnen Susanne Fröhlich und Constanze Kleis lüften die Geheimnisse der Männersprache in einem witzigen Handbuch. «Deutsch-Mann, Mann-Deutsch» ist ein unerlässlicher Begleiter für den Frauenalltag. Erhältlich im Buchhandel für Fr. 14.70. (mz)

Gastronomie Die Grenzen fallen auf der Speisekarte

Die hiesige Gastronomie darbt. Allein im ersten Semester des laufenden Jahres gingen laut Creditform 332 Betriebe in Konkurs. Und dennoch gibt es auch Gewinner: Wie eine Umfrage von GastroCall im Auftrag der Gastro-Zeitschrift «eXpresso» bei über 2000 Restaurants ergeben hat, liegen Restaurants mit mediterranen, orientalischen oder asiatischen Spezialitäten klar auf der Gewinnerseite. Auch Betriebe, die sich generell auf «internationale Küche» spezialisierten, sind auf dem Vormarsch. Und weshalb wird die gutbürgerliche Küche immer mehr verschmäht? Wohl deshalb, weil der reiseerfahrene Konsument in der heimischen Gastronomie Gerichte wünscht, welche er aus den Ferien kennt. Prada-Schuhe gewinnen: http://www.jeu-concours.ch/

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Der rockige Wunderknabe aus New York https://wissen-gegen-minen.de/der-rockige-wunderknabe-aus-new-york/ https://wissen-gegen-minen.de/der-rockige-wunderknabe-aus-new-york/#comments Mon, 11 May 2015 17:23:54 +0000 https://wissen-gegen-minen.de/?p=44 Read more]]> Der rockige Wunderknabe aus New York

Er tritt jeweils nur schnell nach der Show auf den Catwalk und winkt, als wären alle Anwesenden seine Freunde. Der 1963 in New York geborene Marc Jacobs hat es auch schon gewagt, in zerrissenen Jeans oder mit fettigem Haar eine Modeschau der Luxusmarke Louis Vuitton zu beenden. Das ist ihm egal und hat auch keinen Einfluss auf den Applaus. Jüngst verärgerte der mit seiner grossen Brille und stets in Turnschuhen wie ein Schuljunge wirkende Stardesigner halb New York. Er liess die geladenen Gäste samt Uma Thurman über eine Stunde warten. Einige Kleider seiner Marke Marc Ja-cobs waren noch nicht bereit. Die Verspätung empfanden die New Yorker Fa-shionfreaks als einen Affront; seine Kollektion mit gebauschten Kugelröcken verschrien sie als untragbar. Solche Marotten kommen in der Businessmetropole schlecht an. Doch auch das ist Marc egal. «In Paris kann man tun, was man will. Erhöht man jedoch etwas das Volumen in New York, kommt es schon zur Kontroverse», erklärt er in der Modezeitschrift «Vogue».

Heute wohnt der Wunderknabe mit dem treuen Blick in der Seine-Stadt. Pupertät und Jugend verbrachte er hingegen bei seinen Grosseltern in Manhatten, die an der Upper West Side des Central Parks eine Firma für Kinderkleider führten. Seine Grossmutter lehrte ihn stricken, und als der Jugendliche eines Tages auf der anderen Seite des Central Parks, der Upper East Side, ein paar glamouröse Menschen entdeckte, packte ihn das Modefieber. Er studierte an der einflussreichen Parsons School of Design, wo er schon unter seinen Kommilitonen als aufsteigendes Sternchen galt. Sympathisch, umgänglich, brillant: Schon damals gewann er Studentenpreise. Jede Menge Auszeichnungen rasselten bis heute über diesen medienscheuen Modemann nieder: vom «bes-ten Jungdesigner» des Council of Fashion Designers of America (1985) bis ins Jahr 2005, in dem er zum dritten aufeinanderfolgenden Mal vom gleichen Rat der amerikanischen Modedesigner als bes-ter Designer für Accessoires geehrt worden ist.

Marc Jacobs ist ein sensibler Mann, der seine Gefühle in Mode umsetzt. Manchmal auch seine politischen Anliegen: Eines seiner Schaufenster in New York gestaltete er Anti-Bush und an seiner Neujahrsparty trat das Schneiderlein als Ketchup-Flasche auf, als zwinkerte er John Kerry zu.

Jacobs hat eben seinen ganz eigenen Stil: Mal schlecht rasiert, mal mit langem Pferdeschwanz, mal piekfein, oft in Begleitung seiner beiden Bullterriers arbeitet er mit seinem Team bei Louis Vuitton im Glaspalast am Seine-Ufer. Dank ihm ist der 150-jährige Sattler nun nicht mehr ausschliesslich für qualitativ hochstehendes Luxusgepäck bekannt: Jacobs leitet seit 1997 im Hause Vuitton alle Entwürfe, von den bestechlichen Schuhen mit Charakter über die trendig aufgemotzte Damenmode BCBG (Bon-Chic-Bon-Genre) bis zum körperbetonten Anzug in Nadelstreifen oder Cashmere-Pullis in schillernden Farben. Alles sündhaft teuer; doch für Marc Jacobs ist dieser Status lediglich ein Job: Obwohl er im Hause Vuitton laut «Les guerres du luxe»-Autor Stéphane Marchand pro Jahr ein Salär von rund einer Million Dollar einsteckt, besitzt er weder ein Haus, eine Wohnung, noch ein Auto, sondern nur Bilder. Der Designer lässt sich nämlich gern an der Biennale in Venedig oder an der Kunstmesse Art in Basel blicken.

Dabei startete er seine Karriere mit dem düsteren Grunge-Look – und einem Skandal. 1984 zeigte er in New York seine erste Kollektion. Der Geschäftsmann Robert Duffy sass im Publikum und rief ihn am nächs-ten Tag an. Daraus ist eine bis heute dauernde Partnerschaft entstanden, wie sie einst das Duo Yves Saint Laurent und Pierre Bergé kannten. Duffy und Jacobs handelten eine Zusammenarbeit mit dem Label Perry Ellis aus. 1992 wurden sie aber gefeuert: Die depressive Grunge-Kollektion mit wild übereinander gelegten Schichten passte nicht ins Konzept. Die Starjournalistin Suzy Menkes von «Herald Tribune» lief tagelang mit einem «I Hate Grunge»-Button herum. Er habe damals diese Sachen entworfen, als er die Musik von Kurt Cobain hörte und einfach das empfundene Lebensgefühl ausgedrückt, sagt Jacobs.

«Einfach» und «bescheiden» sind Worte, die der Grunge-Guru gerne wählt. So bescheiden ist er allerdings auch wieder nicht. In einem Interview des Magazins «New Yorker» meint er: «Chanel zu bekommen wäre der unheimlichste Job der Welt. Ich würde mich gleichzeitig zu Tode fürchten und es auch unglaublich aufregend finden.» Doch das ist auch der einzig andere Job, den er, ausser demjenigen, den er gerade macht, gerne tun würde. Bei Chanel sitzt Karl Lagerfeld jedoch fest im Sattel, und Louis Vuitton hat Jacobs’ Vertrag vor kurzem um zehn Jahre verlängert, was heute in der Modeszene eine Seltenheit ist.

So grunge-like wie einst sind seine Kreationen indes nicht mehr. Klar bleiben zerrissene Elemente im Spiel, doch Marc Ja-cobs hat vor allem den Preppie-Look (süss, teuer und mit Understatement) mit Sportswear und Jeans in Luxuskreationen vereint. Er lebt in seinem eigenen Label eine mädchenhafte Romantik aus, die nicht an der Realität vorbeizieht. Aus Puffärmeln und Kugelröcken zaubert er ein witziges Girl mit Blumen im Haar. Oversize-Pulli, Ringelmuster und Wadenstulpen gesellen sich bei ihm zu silbernen Stiefeln. Überall setzt er brave Schlaufen ein: An Louis Vuittons Seidenblusen, auf den Schultern seiner teuren Abendkleider oder auf den High-heels und den Kroko- Ballerinas. Leider schreckt Marc vor solch exotischen Materialien nicht zurück. In seinen Boutiquen ruiniert sich die Kundin in wenigen Minuten. Für weniger kaufkräftige Fans bietet der Designer von Sofia Coppola, Kate Moss oder Winona Ryder seinen Preppie-Look als «Marc pour Marc Jacobs», wo eine Jeans immerhin für 175 Euro zu haben ist.

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Von der Fitness-Halle auf den Laufsteg https://wissen-gegen-minen.de/von-der-fitness-halle-auf-den-laufsteg/ https://wissen-gegen-minen.de/von-der-fitness-halle-auf-den-laufsteg/#comments Mon, 11 May 2015 17:21:08 +0000 https://wissen-gegen-minen.de/?p=41 Read more]]> Von der Fitness-Halle auf den Laufsteg

Der diesjährige Frühsommer in New York war kein gewöhnlicher – zumindest was die Frauenmode betraf. Wer sich auf die ersten wippenden Faltensäume oder schwingenden Volants sommerlicher Röcke gefreut hatte, sah sich einer etwas anderen Realität ausgesetzt. Nicht, dass die New Yorkerin dem Rock oder Sommerkleid radikal abgesagt hätte, es war die gewählte Kombination, die den Beobachter etwas verdutzt hinschauen liess. Unter dem Rocksaum lugte ein Kleidungsstück hervor, das man mittlerweile als vergessen und verloren hielt – nämlich schwarze Leggings. Und diese Leggings feiern zurzeit ihr grosses Comeback auf der Bühne des angesagtesten Modetrends für diesen Winter.

Leggings sind im Grunde nichts anderes als fusslose Strumpfhosen aus festem Stretchgewebe. Sie kamen Mitte der 80er-Jahre auf und verschwanden im Laufe der Zeit fast gänzlich vom Strassenbild. Einzig in Gymnastik- oder Fitnesshallen konnten sie sich über all die Jahre hinweg weiter behaupten.

Doch damit ist nun Schluss. Was die New Yorkerin als Trend bereits im Frühsommer für sich entdeckte, bestimmt nun auch unser Strassenbild. Speziell wadenlange Leggings liegen in der Gunst der Modedesignerinnen und -designer. Leggings werden mit Vorteil mit einem fast zum Knie reichenden Rock oder einem ebenso langen Kleid kombiniert.

Die von Labels wie Yves Saint Laurent, Marc Jacobs, Max Mara oder Versace bevorzugte Farbe Schwarz entpuppt sich als sehr vorteilhaft, denn sie bietet der Leggings-Trägerin unzählige Möglichkeiten bei der Farb- und Stilwahl des Rockes beziehungsweise des Kleides. Selbst farbenfrohe Sommerkleider können auf diese Weise bei moderaten Temperaturen noch weit in den Winter hinein getragen werden. Mit einer warmen Jacke oder einem Jackett kombiniert sowie mit Schal und entsprechendem Schuhwerk ausgerüstet, ist man bestens gewappnet. Und wenn es regnet, verlässt man das Haus nicht ohne den Trenchcoat – das ist nicht nur praktisch, da man darunter die Leggings auch mal mit einem überlangen Pullover oder einer Tunika als Oberteil kombinieren kann, es sieht vielmehr auch noch ausserordentlich hübsch aus.

Die grosse Frage rund um die Leggings ist aber eine ganz andere: Welche Schuhe wähle ich dazu? Das Rennen werden klar Stiefel in den unterschiedlichsten Ausführungen machen. Eine weitere augenfällige Variante bilden Ballerinas- beispielsweise anlässlich eines Party abends – und natürlich der Pumps. Eher unvorteilhaft sehen Leggings mit Sneakers aus; hier ist nicht nur eine sehr hohe Stilsicherheit gefragt, sondern viel Raffinesse – folglich: Hände weg von Sneakers.

Kaum zu glauben, dass die noch vor kurzem allseits verschmähten Leggings nun sogar auch die Abendgarderobe erobern. Als freches Detail zu einem schicken Kurzkleid werden Sie innerhalb der Gästeschar jedes Empfangs für basses Erstauen sorgen.

Gleichwohl ist das Tragen von Leggings leider an eine unverrückbare Regel gebunden: Sie stehen im Grunde einzig Frauen mit schlanken und geraden Beinen. Für alle anderen, die darin keine lächerliche Falle machen wollen, gilt: diesen Saisontrend einfach überspringen.

tippsSo trägt man Leggings

– Kein Hosenersatz: Nie «pur» tragen, sondern immer unter Röcken oder Kleidern.

– Rockform und -länge: Sophisticated wirkt der Look, wenn man Leggings zum Kleid mit tiefer Taille im Zwanziger-Jahre-Stil kombiniert, zum Hängerkleid dagegen leger.

– Schuhe: Highheels unterstreichen den edlen Touch und verlängern die Beine zusätzlich, lässig wirken hohe Stiefel. Sehr grazil sehen Leggings zu Ballerinasaus.

– Figur: Frauen mit kräftigem Oberkörper und schlanken Beinen können ideal von ihren Rundungen ablenken, indem sie Leggings zum weiten Oberteil oder Kleid kombinieren und mit einem Gürtel raffen. Frauen mit kräftigen Beinen lassen lieber die Hände von diesem Trend.

– Don’ts: Gestreifte oder glänzende Leggings, Söckchen oder Turnschuhe zu Leggings.

Abendstück Mit einem schicken Kleid kombiniert, lassen sich die Leggings auch abends tragen.

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Die Frau hat die Qual der Wahl https://wissen-gegen-minen.de/die-frau-hat-die-qual-der-wahl/ https://wissen-gegen-minen.de/die-frau-hat-die-qual-der-wahl/#comments Mon, 11 May 2015 17:19:06 +0000 https://wissen-gegen-minen.de/?p=38 Read more]]> Die Frau hat die Qual der Wahl

Mode Mailand Die Frauenmode des kommenden Winters ist vielseitig und widersprüchlich. Es sind nur wenige Trends auszumachen.

221 Kollektionen, 103 Shows, 96 Labels: So präsentiert sich die Mailänder Modewoche auf dem Papier. Acht Tage stehen den Modefirmen zur Verfügung, um ihre Frauen-Kollektionen für den nächsten Winter vorzustellen. Ein sehr dichtes Programm, das für alle Beteiligten nur eines bedeutet: viel Eile und eine Menge Stress. Das traditionsreiche italienische Label Roberta di Camerino ging deshalb in diesem Jahr einen eigenwilligen Weg: Es zog seine Teilnahme an der Modewoche kurzerhand zurück und beauftragte eine Web-Agentur, ein Video über die neue Kollektion sowie die eigene Geschichte zu drehen. Dieses knapp vierminütige Video ist seit Mitte letzter Woche auf der weltweit erfolgreichsten Videoplattform youtube.com zu sehen. Ein Novum im Modegeschäft.

Andere Labels wie Benetton oder Dolce & Gabbana haben youtube.com noch nicht entdeckt. Dennoch bieten sie ihre Shows regelmässig als Live-Stream über die entsprechenden Websites an. Damit erreichen sie nicht nur die wenigen hundert Fashionistas, die an der Mode-show zugegen sind, sondern gleich einige tausend. Letztere konnten damit in Echtzeit miterleben, was Domenico Dolce und Stefano Gabbana den Frauen für den kommenden Winter vorschlagen. Ihre Zweitlinie D&G setzt die Mode der glamourösen 70er-Jahre in den Mittelpunkt › sprich: luftige Chiffon-Kleider sowie hochgeschlossene Blusen, der Kragen als Halsband vorne locker geknotet oder zur Schleife gebunden. Kombiniert werden diese Blusen mit weit geschnittenen, hochtaillierten Hosen oder mit einem schwarzen Mini. Ein «absolutes Muss» sind übergrosse Taschen, vornehmlich in roter Farbe. Genauso auffallend ist das von D&G vorgeschlagene Leopardenmuster bei Blusen und Kleidern.

Dieses wurde auch von Blugirl, der Zweitlinie von Anna Molinari, aufgegriffen. Diese Kollektion fand viel Beifall bei Modeeinkäufern und Presse. Sowohl die Schnitte von Mänteln und Röcken als auch die gewählte Farbpalette › vom knalligen Rot über sanftes Gelb, Pink bis Blau › konnten die sonst zu sehende Zurückhaltung ausgleichen.

Um diese Zurückhaltung kristallisiert tallisiert sich die kommende Wintermode von Giorgio Armani. Denn hohe Absätze werden gänzlich verschwinden. «Um sexy auszusehen, benötigt die Frau nicht hohe Absätze», unterstrich Giorgio Armani gleich selbst. Er liess seine Modelle mit «gewöhnlichen» Ballerinasüber den Laufsteg wandern › was einer Sensation gleichkam. Ballonröcke und wie üblich der Tailleur bilden den Kern seiner Kreationen. Bei den Farben herrschen Silbertöne vor. Wichtiges Detail: Die Kleider lassen die Schultern und den Rücker frei › ohne einen Hauch Sexiness geht es trotz allem nicht.

Diametral entgegengesetzt die Vorschläge von Burberry Prorsum: Hermetische Abgeschlossenheit lautete wohl das Leitthema der Entwürfe von Burberry-Designer Christopher Bailey. Die Burberry-Frau zeigt kaum Haut und setzte auf dunk-le Farbtöne: Schwarz, mattes Blau, Anthrazit, vereinzelt etwas Beige. Der klassische Burberry-Trenchcoat ist auf Figur geschnitten, mal aus glattem Leder, mal aus klassischer Gabardine. dine. Die Ärmel schliessen knapp vor dem Ellenbogen ab und schaffen damit Raum für weit den Arm hinaufreichende Lederhandschuhe, denen Bailey viel Aufmerksamkeit geschenkt hat. Das sieht ausgesprochen elegant aus und betont wieder einmal, dass Burberry dank Christopher Bailey zu einem der trendgebenden Labels geworden ist.

 

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